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Zwei maskierte Räuber überfielen Samstagabend einen Pizzaboten im Bremer Stadtteil Vahr. Mit einem fingierten Anruf lockten sie ihn in eine Falle.
Ein unbekannter Anrufer bestellte eine Pizza zu einer Anschrift in der Bürgermeister-Reuter-Straße. Als der 22 Jahre alte Auslieferer an dem Wohnhaus nach dem Namen des angeblichen Kunden suchte, wurde er plötzlich von zwei maskierten Männern in Empfang genommen. Sie bedrohten den Lieferanten mit einer Schusswaffe und forderten Geld. Nachdem der 22-Jährige seine Geldbörse ausgehändigt hatte, flüchtete das Duo in unbekannte Richtung.
Die Täter konnten wie folgt beschrieben werden: Groß und mit kräftigen Staturen. Sie sprachen mit ausländischem Akzent und trugen bei der Tatausführung Sturmhauben, Handschuhe, olivenfarbene Armeekleidung und möglicherweise Springerstiefel. Zeugenhinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter (0421) 362-3888 entgegen.
Sollten Sie Opfer ein Straftat geworden sein, alarmieren Sie sofort die Polizei. Prägen Sie sich Tätermerkmale und Fluchtrichtung ein und geben Sie die Hinweise an die Polizei weiter. So können Täter gefasst bzw. wichtige Täterhinweise erlangt werden. Weitere Infos unter www.polizei.bremen.de .
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Vier Verletzte, Holzschnitzerei gerettet

 Um 21:15 Uhr meldete ein Anrufer ein Feuer im Erdgeschoss seines Reihenhauses im Ortsteil Lehe. Die Feuerwachen eins und zwei, der stadtbremische Rettungsdienst sowie die freiwillige Feuerwehr Lehesterdeich rückten zur Einsatzstelle aus.
Beim Eintreffen schlugen die Flammen bereits aus dem vorderen Gebäudeteil im Erdgeschoss in das Dachgeschoss über. Die Bewohner waren bereits im Freien, wurden jedoch vom Rettungsdienst erstversorgt und wie zwei weitere Personen in stadtbremische Krankenhäuser transportiert.
Die Brandbekämpfung wurde mit zwei Rohren im Innenangriff durchgeführt, mit einem Rohr im Aussenangriff wurden die Nachbargebäude geschützt.
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Um 22:38 Uhr meldete der Einsatzleiter "Feuer aus". Es haben Einrichtungsgegenstände gebrannt.
Das Erdgeschoss brannte im vorden Gebäudeteil aus, ein etwa fünf mal fünf Meter umfassender Anbau auf der Gebäuderückseite, in dem eine Holzschnitzerei untergebracht war konnte vor den Flammen gerettet werden. Das Obergeschoss ist vollständig verrußt, den Gesamtschaden beziffert der Einsatzleiter auf 100.000 Euro.
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Gegen 00:35 Uhr brachen drei Täter die Tür zu einer Arztpraxis in der Oslebshauser Landstraße auf.
Zwei weitere Täter warteten vor der Tür. Die Täter durchsuchten die Arztpraxis und klauten Bargeld sowie Rezeptblöcke. Bei der Fahndung konnten fünf Tatverdächtige festgenommen werden.
Zwei Bremerinnen hatten in der Nacht zu Samstag fünf Personen beobachtet, wie sie sich der Arztpraxis näherten. Zwei Personen blieben vor der Tür stehen und drei Personen brachen die Haustür sowie die Praxistür auf. Die beiden Zeuginnen, 32 Jahre und 56 Jahre alt, riefen über den kostenfreien Notruf die Polizei und meldeten ihre Beobachtungen. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten bei ihrem Eintreffen noch Personen erkennen, die mit einem Auto vom Tatort wegfuhren. Im Rahmen der gezielten Fahndung konnte das Auto angehalten werden. Es befanden sich fünf Personen in dem silbernen PKW mit schwedischen Kennzeichen. Die fünf Personen im Alter zwischen 21 und 28 Jahren sind allesamt kosovarisch und nicht aus Bremen. Gegen sie wird nun wegen Diebstahl in besonders schwerem Fall ermittelt. Zudem wurde gegen vier der fünf Personen eine Straftat wegen Verdacht des illegalen Aufenthalts gefertigt. Gegen zwei Personen liegt bereits eine Abschiebungsverfügung aus dem Landkreis Emsland vor. Sie werden nun einem Richter vorgeführt.
Die weiteren Ermittlungen dauern an. Die Polizei Bremen lobt ausdrücklich das Verhalten der beiden Zeuginnen, die sofort die Polizei alarmierten, als sie verdächtige Beobachtungen gemacht hatten. Nur durch die schnelle Meldung bestand die Möglichkeit der schnellen Festnahme.
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Heute erreichte gegen 11:10 Uhr die Polizei Bremen ein Notruf, in dem eine Auseinandersetzung unter Eheleuten gemeldet wurde.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte in der Bydolekstraße in Grohn war die schwangere 40-jährige Frau bereits nicht mehr ansprechbar. Reanimationsversuche blieben erfolglos, sodass die Bremerin noch in der Wohnung verstarb. Der 39 Jahre alte Ehemann konnte vor Ort festgenommen werden. Die Mordkommission hat die Ermittlungen aufgenommen. Die Hintergründe der Tat sind noch unklar.
Weitere Informationen sind frühestens morgen Vormittag zu erlangen. Aus diesem Grund bitten wir von weiteren Presseanfragen zunächst abzusehen und sich nicht an Gerüchten zu beteiligen.
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 Zu einem folgenschweren Arbeitsunfall kam es am 15.01.2017 gegen 12:07 Uhr auf der Senator-Apelt-Straße, kurz vor Seehausen.
Dort war ein Mitarbeiter eines privaten Winterdienstes  aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Arm in einer Salzstreubox, die hinter einem Geländewagen montiert war, eingeklemmt und konnte sich nicht selbstständig befreien. Ersthelfer verständigten die Rettungskräfte.
Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle entsandte daraufhin Einsatzkräfte nach dem Einsatzstichwort    „ Person in Maschine eingeklemmt“. Unter ihnen befanden sich der Einsatzleitdienst, der Rettungsdienst, Kräfte der Feuerwachen 1 und 4, der Rüstzug sowie ein Rettungshubschrauber. Insgesamt waren neun Einsatzmittel mit ca. 30 Einsatzkräften an der Rettung beteiligt.
Der ca. 50 jährige Patient wurde vom Rettungsdienstpersonal erstversorgt und stabilisiert. Gleichzeitigt bereiteten die Einsatzkräfte der Feuerwache 4 und des Rüstzuges die aufwendige, technische Rettung der Person vor. Eine Antriebswelle sowie die  Förderschnecke der Streubox wurden  mittels Trennschleifer und Rettungsspreizer entfernt und die Person aus ihrer Lage befreit. Nach weiterer Versorgung durch den Rettungsdienst ist der Patient mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik für Handverletzungen nach Hamburg geflogen worden.
Der Einsatz war um 13:43 Uhr beendet.
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Ausnahmeregelung für außergewöhnliche Notsituation muss dank deutlich verbesserter Haushaltsentwicklung nicht in Anspruch genommen werden

Bremen hat die Voraussetzungen dafür geschaffen, die 300 Millionen Euro Konsolidierungshilfe auch für 2016 zu erhalten, ohne die Ausnahmeregelung für eine außergewöhnliche Notsituation in Anspruch nehmen zu müssen. Das hat der vorläufige Jahresabschluss für 2016 ergeben. Die zulässige strukturelle Defizitobergrenze von 501 Millionen Euro wird eingehalten und aktuell um rund 50 Millionen Euro unterschritten. Diese Summe wird sich bis zur endgültigen Abrechnung gegenüber dem Stabilitätsrat noch konkretisieren – beispielsweise durch die Abrechnung mit dem Bund über Effekte aus Steuerrechtsänderungen, die im März erfolgt. Flüchtlingskosten in Höhe von insgesamt 257 Millionen Euro sind in der aktuellen Haushaltsbilanz enthalten. Das letzte Wort in dieser Frage hat der Stabilitätsrat, der im Juni feststellt, ob die Vorgaben der Konsolidierungsvereinbarung eingehalten werden.
Bürgermeister Carsten Sieling: „Bremen hält weiterhin Kurs. Auch unter den extrem schwierigen Rahmenbedingungen des letzten Jahres ist es durch eine konsequente Haushaltsführung gelungen, die Vereinbarungen mit dem Bund und den anderen Ländern einzuhalten. Das ist das Ergebnis solider Finanzpolitik gerade auch in einer Ausnahmesituation. Jedes Ressort hat seine Eigenanstrengungen noch einmal verstärkt und wir haben sehr rasch auch in unseren Planungen auf Veränderungen, wie beispielsweise die sinkenden Flüchtlingszahlen, reagiert. Positiv ausgewirkt haben sich zudem die steigenden Einnahmen, die geringeren Zinsausgaben und die Beteiligung des Bundes an den Flüchtlingskosten.“
Im vergangenen Jahr hat der Senat aufgrund ursprünglich prognostizierter Flüchtlingskosten in Höhe von über 400 Millionen Euro Vorbereitungen getroffen, um die im Konsolidierungshilfengesetz vorgesehene Ausnahmeregelung für außergewöhnliche Notsituationen in Anspruch nehmen zu können (Gutachten von Prof. Dr. Stefan Korioth im Mai sowie die detaillierte Dokumentation über die Entwicklung flüchtlingsbezogener Einnahmen und Ausgaben). Die finanzielle Situation hat sich seit der Haushaltsaufstellung im Juni 2016 entscheidend verändert. Das strukturelle Defizit fällt circa 350 Millionen Euro geringer aus als ursprünglich kalkuliert. „Die Ausgaben für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen sind niedriger ausgefallen als erwartet, der Bund hat sich stärker an den Kosten beteiligt, die Zinsausgaben sind niedriger als ursprünglich kalkuliert und die Sondervermögen haben die für 2016 bewilligten Mittel nicht ausgeschöpft“, listet Finanzsenatorin Karoline Linnert die wesentlichen Veränderungen auf. Höhere Steuereinnahmen werden bei der Berechnung des strukturellen Defizits nicht berücksichtigt.
„Als sich abzeichnete, dass der Abstand zur zulässigen Kreditobergrenze deutlich geringer ausfällt als erwartet, haben wir den verzögerten Mittelabfluss aller Haushaltsbereiche inklusive Sondervermögen zur Deckung der verbliebenen Lücke herangezogen.“ Bürgermeisterin Karoline Linnert versichert, dass Mittel für bereits zugesagte und noch nicht umgesetzte Projekte natürlich zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung gestellt werden – Rücklagen sind dafür nicht erforderlich.
Bremerhaven erhält 31 der jährlichen 300 Millionen Euro Konsolidierungshilfen. Im Gegenzug hat die Seestadt sich verpflichtet, das kommunale strukturelle Defizit Schritt für Schritt zu verringern. 2016 wird das maximal zulässige Defizit voraussichtlich knapp überschritten. Insgesamt bleibt der Stadtstaat Bremen (dank eines Puffers zur zulässigen Obergrenze beim Land und der Stadtgemeinde Bremen) trotzdem rund 50 Millionen Euro unter dem maximal zulässigen strukturellen Defizit. Damit hält der Stadtstaat die Vorgaben der Konsolidierungsvorgabe ein - die entscheidende Größe für den Stabilitätsrat, der über die Zahlung für 2016 im Juni 2017 entscheiden wird. Karoline Linnert: „Das Land und die Städte Bremen und Bremerhaven sind alle drei gefordert, unter der jeweiligen Obergrenze zu bleiben.“
2017 steht Bremen erneut vor großen Herausforderungen
2017 wird erneut eine Herausforderung für das Haushaltsnotlageland Bremen. Aber es besteht die Chance, auch im nächsten Jahr die Kreditobergrenze einzuhalten. Das Thema der außergewöhnlichen Notsituation durch die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen hat sich jedoch noch nicht erledigt. Bremen wird deshalb auch in diesem Jahr sehr genau dokumentieren, wofür das Geld für die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge benötigt wird. Der Senat hält an den durch die im Gutachten von Prof. Dr. Korioth belegten Forderungen zur Anerkennung einer Sonderlage fest. Denn nachweislich sind – trotz aktuell sinkender Zuwanderungszahlen - die Belastungen in den Haushalten weiterhin außergewöhnlich hoch. Bremen wird wie im vergangenen Jahr seine Bemühungen fortsetzen und auch in 2017 strengste Haushaltsdisziplin wahren.
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