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In der Nacht zu Sonntag eskalierte im Bremer Steintorviertel ein Streit zwischen einem Kunden und einer Prostituierten. Der 30 Jahre alte Mann schlug dabei mehrmals auf die 20-Jährige ein. Er konnte auf der Flucht von Einsatzkräften festgenommen werden.
Die Beteiligten gerieten vor einer Modellwohnung in der Helenenstraße zunächst in einen verbalen Streit. Der 30-Jährige schubste die Frau daraufhin in ihre Wohnung, traktierte sie mit Fäusten und trat im weiteren Verlauf auf die am Boden liegende 20-Jährige ein. Anschließend rannte der Angreifer aus der Helenenstraße. Einsatzkräfte, die seit Wochen verstärkt im Viertel präsent sind, entdeckten den Flüchtenden und nahmen die Verfolgung auf. Der 30 Jahre alte Mann konnte in der Römerstraße gestellt und vorläufig festgenommen werden. Die Frau wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
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Am kommenden Mittwoch wird in der ZDF Sendung Aktenzeichen XY ein Bremer Fall gezeigt. Staatsanwaltschaft und Polizei bitten die Bevölkerung um Mithilfe.
Im März überfielen zwei falsche DHL-Mitarbeiter einen 75 Jahre alten Mann in seiner Wohnung in der Amsterdamer Straße in Huchting und stahlen u.a. Goldbarren. Die unbekannten Täter klingelten an der Haustür und gaben sich als DHL-Mitarbeiter aus, die ein Paket anliefern wollten. Nachdem der 75-Jährige den Türöffner betätigt hatte, stürmten die zwei Männer in seine Wohnung. Sie brachten den Mann zu Fall, schlugen und fesselten ihn und bedrohten ihr Opfer mit einem Messer. In der Wohnung stahlen sie Schmuckgegenstände und mehrere 50 Gramm Goldbarren.
Staatsanwaltschaft und Polizei Bremen suchen weiterhin fieberhaft nach den Räubern. Um Hinweise aus der Bevölkerung zu erlangen, werden die Ereignisse am kommenden Mittwoch, 13. Dezember, 20.15 Uhr, ZDF, bei Aktenzeichen XY geschildert. An dem Abend werden sowohl im Studio wie auch beim Kriminaldauerdienst in Bremen (unter 362-3888) Hinweise entgegen genommen.
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Am Samstagnachmittag kam es auf der A 27 in Fahrtrichtung Hannover bei heftigem Schneetreiben zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein Sprinter befuhr in Höhe der Abfahrt Überseestadt die linke Spur der Autobahn mit offensichtlich überhöhter Geschwindigkeit. Laut Zeugenaussagen kam der Transporter ins Schlingern und stieß mit einem Mercedes zusammen. Der 39-jährige Sprinterfahrer verlor daraufhin die Kontrolle über das Fahrzeug, stieß gegen die Schutzplanke und kippte schließlich um. Der Fahrer wurde bei dem Unfall verletzt und musste stationär aufgenommen werden. Der 43-jährige Mercedesfahrer und sein Beifahrer erlitten bei dem Unfall ebenfalls Verletzungen. Die Feuerwehr erschien mit einem Großaufgebot an der Unfallstelle. Mehrere Einsatzfahrzeuge, Rettungswagen und ein Kran waren vor Ort für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen im Einsatz.
Erneut war das Bilden einer Rettungsgasse nicht möglich: Viele Verkehrsteilnehmer nutzten die Standspur, um vorzeitig abbiegen zu können. Damit war an der Unfallstelle praktisch ein vierspuriger Stau entstanden und das Bilden einer Rettungsgasse somit nicht mehr möglich. Gegen mehrere Fahrer wird in diesem Zusammenhang ein Bußgeld erhoben.
Die Polizei weist nochmals darauf hin: Sobald Fahrzeuge auf Autobahnen Schrittgeschwindigkeit fahren oder sich im Stillstand befinden, müssen diese für die Durchfahrt von Polizei- und Hilfsfahrzeugen zwischen dem äußerst linken und dem unmittelbar rechts daneben liegenden Fahrstreifen für eine Richtung eine freie Gasse bilden. Bitte sorgen Sie für eine freie Fahrt der Einsatzkräfte. Denken Sie daran, dass im Notfall keine Zeit verloren werden darf. .


Am gestrigen Nachmittag stießen auf der Kreuzung Autobahnzubringer Überseestadt/Ingolstädter Straße in Bremen-Walle zwei Lieferwagen zusammen. Der 49-jährige Fahrer eines der Transporter wurde durch den Unfall im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.
Der Fahrer eines Fiat-Lieferwagens wollte von der Ingolstädter Straße aus auf den Autozubringer Überseestadt fahren, als ihn ein aus Richtung Autobahn kommender Ford Transit rammte. Der Zusammenstoß war so heftig, dass der 49-jährige Fahrer des Fiat in seinen Transporter eingeklemmt wurde. Er erlitt schwere Verletzungen und musste durch die Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Der 50-jährige Fahrer des Ford Kastenwagens verletzte sich ebenfalls. Die Einmündung Autobahnzubringer Überseestadt/Ingoldstädter Straße wird durch eine Ampelanlage geregelt. Laut Zeugenaussagen missachtete einer der Fahrer das Rotlicht, so dass es zu dem Verkehrsunfall kam. Beide Unfallbeteiligten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Die Ermittlungen zu dem Verkehrsunfall dauern an.
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Am späten gestrigen Nachmittag verhinderten mehrere Passanten in der Bremer Neustadt, dass ein Raubüberfall vollendet wurde. Der überfallene 35-jährige Mann konnte dem Täter die geraubten Sachen wieder abnehmen.
Der 35-jährige Dörverdener hatte gerade sein Auto verlassen und hielt zum Telefonieren sein Handy in der Hand. Ein entgegenkommender Mann entriss ihm das Telefon und brachte ihn zu Boden. Dort hielt der Räuber den 35-Jährigen fest und zog ihm die Jacke aus. In diesem Augenblick kam eine Frau vorbei und forderte den Räuber auf, die geraubten Sachen zurückzugeben. Ein weiterer Fußgänger und ein Autofahrer wurden ebenfalls auf die Situation aufmerksam. Während der Passant sich einmischte, hielt der Fahrer des Wagens an und blieb dort sitzen. Jetzt gelang es dem Beraubten, dem Täter das Handy und die Jacke wieder abzunehmen. Anschließend flüchtete der Ganove. Der Flüchtige ist ca. 25-30 Jahre alt, 170 - 175cm groß, er trug einen Vollbart und hatte kurze schwarze Haare, seine Bekleidung wird als dunkel beschrieben.
Hinweise zu dem Überfall nimmt der Kriminaldauerdienst unter Telefonnummer 0421 362 3888 entgegen. Darüber hinaus bittet die Polizei die unbekannten Zeugen des Vorfalles darum, sich ebenfalls beim Kriminaldauerdienst zu melden.
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In den letzten zwei Wochen kam es in der Bremer Innenstadt nicht zuletzt aufgrund des Weihnachtsmarktes vermehrt zu Taschendiebstählen. Die Polizei ist mit Fußstreifen präsent und gibt noch einmal wichtige Hinweise.
Weihnachtsmärkte locken nicht nur Besucher an, sondern auch Taschendiebe. Denn diese nutzen das Gedränge in der Innenstadt und inmitten des Budenzaubers, um reichlich Beute zu machen. Innerhalb weniger Sekunden sind das Portemonnaie, die Kreditkarten oder das Smartphone verschwunden. An den Brennpunkten in der Innenstadt gehen Polizeibeamte Streife und geben Besuchern auch Präventionstipps.
Wer die nachfolgenden Tipps der Polizei beherzigt und aufmerksam durch das Gedränge geht, erschwert den Kriminellen ihre Machenschaften und erspart sich selbst viel Ärger.
Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie tatsächlich benötigen. Tragen Sie Geld und Zahlungskarten sowie Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper. Tragen Sie Ihre Hand- oder Umhängetasche immer mit der Verschlussseite zum Körper. Halten Sie Ihre mitgeführte Tasche stets geschlossen. Lassen Sie Ihre Handtasche oder Jacke niemals unbeaufsichtigt. Achten Sie bei einem Menschengedränge verstärkt auf Ihre Wertsachen.
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In Bremen waren in den vergangenen Wochen wieder Betrüger unterwegs, die sich als Polizisten ausgaben, um in den Besitz von Geld und anderen Wertgegenständen ihrer Opfer zu gelangen. Die Polizei berichtet über zwei exemplarische Fälle und warnt.
Ein Mann klingelte am Mittwochnachmittag in Vegesack bei einer 72 Jahre alten Bremerin an der Wohnungstür und gab sich als Kriminalbeamter aus. Der falsche Polizist schilderte, dass bei einem Dieb die EC-Karte der Seniorin sowie ein hoher Bargeldbetrag gefunden wurden. Deshalb sollte die 72-Jährige schnell nach ihren Wertsachen schauen. Als sie im Obergeschoss Nachschau hielt, entwendete der Betrüger aus dem Wohnzimmer Goldschmuck und das Portemonnaie und flüchtete.
Ende November erschien in der Neustadt ein Mann in Arbeitskleidung an der Haustür einer Seniorin und gab sich als Dachdecker aus. Er bot der 85-Jährigen an, die Dachrinne zu reinigen und einen angeblich schiefen Dachziegel gerade zu rücken. Die Bremerin legte ein gesundes Misstrauen an den Tag und wies den Handwerker ab. Kurze Zeit später klingelte es erneut an der Haustür. Ein anderer Mann gab sich als Polizeibeamter aus und erzählte, dass eine Handwerkerdiebesbande unterwegs sei und er nachschauen müsse, ob sich jemand im Haus versteckt. Der Besucher zeigte kurz seinen Ausweis, den er an einer Kette an seiner Hose hatte. Die Seniorin konnte den Ausweis nicht richtig erkennen und ließ den Fremden nicht hinein. Erste Ermittlungen in der Nachbarschaft ergaben, dass beide Männer zusammen gesehen wurden und gemeinsame Sache machten.
Immer wieder täuschen Täter ihre Opfer, um sich Zutritt zur Wohnung zu verschaffen und zu stehlen. Tricktäter sind erfinderisch und schauspielerisch begabt. So denken sie sich immer neue Schachzüge aus, die an dieser Stelle nie vollständig aufzuzählen sind.
Die Polizei rät: Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung. Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten. Ausführliche Beratungen gibt es beim Präventionszentrum, Am Wall 195, Telefon (0421) 36219003. Den richtigen Dienstausweis der Polizei Bremen finden Sie auf www.polizei.bremen.de.
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Nach einem Messerangriff am Montagabend auf eine 37 Jahre alte Frau (siehe auch PM 658), konnten Einsatzkräfte der Bremer Polizei den mutmaßlichen Täter am Dienstagnachmittag in Gröpelingen festnehmen.
Der 26-jährige ehemalige Lebensgefährte der Bremerin wurde in der Nähe des Tatortes von einer Rettungswagenbesatzung in einem hilflosen Zustand aufgegriffen und der Polizei übergeben. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
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